Die Arbeit als Hundetrainer macht mir großen Spaß und ich wünsche mir, dass auch meine Kund*innen gerne und mit Spaß bei der Sache sind. Damit das auch tatsächlich so ist, ist mir eine gute Atmosphäre wichtig.  Dazu gehört für mich eine positive Fehlerkultur. Wir sind nicht frei von Fehlern und auch bei gut strukturiertem Training geht nicht immer alles glatt. Auch unsere Hunde haben wie wir gute und weniger gute Tage. „Fehler“ zu machen ist ausdrücklich erlaubt, denn sie sind auch immer eine Chance aus der praktischen Erfahrung zu lernen. Und das ist ja schließlich das Ziel.

Der zweite Pfeiler für eine positive Atmosphäre ist der gegenseitige Respekt. Respekt gegenüber unseren Hunden bedeutet für mich, dass ich selbstverständlich auf alle Trainingsmethoden und „Hilfsmittel“ verzichte die Schmerzen zufügen. Zudem sollten wir von unseren Hunden nie etwas verlangen, was sie nicht leisten können. Respekt gegenüber anderen Menschen heißt für mich, dass niemand aufgrund von Äußerlichkeiten, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Herkunft oder anderen Eigenschaften herabgewürdigt wird. Menschen, die Andere rassistisch, sexistisch, homophob oder aus eben genannten Gründen diskriminieren dürfen sich eine andere Hundeschule suchen.

Dankeschön.

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